September 2012: Western USA

Die Hausaufgaben sind schon lange überfällig. Es ist wieder mal Zeit die Tastatur zu “benützen”.
Ab Yellowstone und Teton Park sind wir nach Green River gefahren. Über kurvige und steile Strassen (wieder bis 3000 M.ü.M), durch schöne Wälder und am Flaming George Damm vorbei, bis nach Utah. Im Dinosaurierland nahmen wir die Scenic Route 128 und sahen unglaubliche Panoramas entlang der Strasse. In dieser Gegend wurden viele Westernmovies gedreht, richtiges Cowboyland.
Nächstes Ziel war die Stadt Moab. Dort stationiert, fuhren wir mit dem Roller durch den Arches & Dead Horse Nationalpark. Die Bilder weiter unten zeigen nur einen kleinen Ausschnitt der riesigen Felslandschaft.
Weiter über Boulder nach Escalante. Was für eine Strasse! Kurve an Kurve fährt man dem Bergkamm entlang, rechts und links steiler Abgrund. Der Beifahrersitz hat nun deutlich mehr Kratzspuren!
Rund um Escalante gibt es viele Wanderwege und Slot Canyons, diese sind leider nur schwer erreichbar (Jeep und mehrstündige Fussmärsche). Nichts für uns, also weiter zum Bryce Canyon.
Es gibt viele Aussichtspunkte entlang des Canyons, jeder wieder anders.
Highlight ist natürlich das Amphitheater am Bryce Canyon, wunderschön!
Weiter durch den Red Canyon auf die Nordseite des Grand Canyon. Dort war das Wetter wechselhaft und wir schauten zunächst für einen Campingplatz. Für ein paar Stunden regnete es, am frühen Abend fuhren wir trotzdem an den Rand des Grand Canyon. Gute Entscheidung, den es empfing uns eine spezielle Stimmung: Sonne, Wolken und auf der Südseite des Canyons, ein noch immer aktives Gewitter!
Die Nordseite ist bis 2700 M.ü.M hoch und mit ca. 5° Celsius erlebten wir die  bisher kälteste Nacht unserer Reise. Brrr! Mit der Morgensonne kam auch die Wärme zurück. Alles gläntzte im Morgentau Gras, Blätter, Blumen, usw. (siehe Bilder), traumhaft!
Wieder auf den Rädern Richtung Page, Lake Powell und Glen Canyon. Hier macht der Colorado River eine Kurve in Hufeisenform (Horseshoe Bend). Von oben am Rand der Klippen (400m hoch), ist der Ausblick phänomenal. Das ganze Gebiet um Page ist eine Wüste, umso erstaunlicher ist der Kontrast des Stausees mit dunkelblauem Wasser und kahlen Felsen.
Weiter gings Richtung Südrand des Grand Canyon. Diese Seite ist touristisch viel besser erschlossen und wir machten einen langen Marsch entlang der Klippen.
Der Sonnenuntergang brachte den Himmel zum glühen, sowas sieht man nicht oft!!!
Wie auf der Nordseite müssen die Esswaren über Nacht gut eingeschlossen sein:
– Achtung Bären! Unser Problem bis anhin waren aber nicht die Bären, sondern die viel kleineren Räuber: -Ameisen! Ein älterer Amerikaner verriet uns folgendes: die ganze Wüste ist ein grosser Ameisenhaufen! Recht hat er, aber zum Glück sind sie ungefährlich.
Frisch und munter fuhren wir nach Williams, dann 150 Km auf der berühmten Route 66 bis Kingman. Vor Las Vegas machten wir am Hoover Dam halt. Die Spuren an den umliegenden Felswänden zeigen deutlich den tieferen Wasserstand der letzten Jahre (ca. 15m weniger). Das Wasser wird aufgebraucht, besonders in …

Las Vegas, alles glänzt, leuchtet und “blinki-blinki”!
In allen Ecken, sogar in unserem komfortablen Campground leuchtet alles.
Nur 1 Tag? Nein, Nein … hier bleibt jeder ein bisschen länger.
Unser Roller diente uns hier wieder perfekt. In 5 Minuten waren wir mitten im Geschehen.
Ob wir gespielt haben?! Siguro, und sogar in verschiedenen Casinos (gewinnen ist anders!). Es geht nicht anders, ob zum Essen, Trinken oder sonstwas, der Weg führt immer durch die Spielhallen. Mirage, Luxor, Venetian, Cosmopolitan, Flamingo oder Belagio (mit schönem Wasserspiel) alles so wie im TV. Strom- & Wassersparen ist hier ein Fremdwort.
In der Schweiz schaute Flora immer eine Pfandhausserie im Historychannel, dieses Pfandhaus befindet sich in Downtown Las Vegas. Am späteren Abend war das Pfandhaus zwar offen und voller Fans, jedoch fehlten die erhofften Eigentümer und Chum Lee. Schade! Trotzdem hatten wir viel Spass und ein paar schöne Tage in der Sündenstadt.
Auf nach Kalifornien! Wieder durch die Wüste, aber um Death Valley herum in die Berge der Sierra Nevada. Kings – & Sequoia Nationalparks war das nächste Ziel. Riesige, uralte Bäume “Sequoia” stehen hier. Über 2000 Jahre alt und mit einem Stammdurchmesser bis 13 Metern… woah, diese Bäume haben schon viel erlebt! Nach den vielen Wüsten und Felsen genossen wir den Rundgang im Wald speziell.
Weiter zum Yosemite Nationalpark. Dieser Park ist auch bei den Amis sehr beliebt. In der Nähe von San Francisco, ist er in den Ferien und Weekends immer voll. Die Strassen wie eine lange Achterbahn, gehts auf und nieder. Flora wieder mit erhöhtem Adrenalinspiegel, kein kurzer Weg, sondern satte 3 Stunden Fahrt. Wasserfälle, riesige Granitfelsen (El Capitano), Wald, Tiere (immer noch kein Bären gesehen!), Schluchten, die Sierra Nevada hat alles… wunderschön!
Golden Gate Bridge wir kommen!
Wir fanden in Oakland einen Campingplatz. Über die Baybridge nach San Francisco mit dem Roller, ein windiges Vergnügen. Überhaupt braucht man in Frisco aufgrund der Küste und dem Wind immer eine Jacke.
Über die Golden Gate Bridge geht’s mit dem Fahrzeug oder per pedes, beides schön.
Auf der Nordseite hat man eine gute Sicht über die Skyline und die Bucht Friscos.
In der Abendsonne leuchtet die Brücke in roten Farbtönen, morgens versinkt sie meistens im Nebel.

Am Highway 1 entlang nach Süden gings Richtung Los Angeles. Die Küstenstrasse zu beschreiben haben schon viele vor uns versucht; man muss es einfach erleben.
Die Aussicht ist traumhaft. In Malibu übernachteten wir direkt am rauschenden Pazifik.
Morgens mussten wir zuerst die Scheiben reinigen, alles voller Salz und Sand.
Aber das machten wir gerne. Santa Monica an der Küste, dann Beverly Hills und Hollywood östlich. Hier sind die Reichen und Schönen zuhause. Alles voller Villen und schönen Vorgärten (Parks). Die Filmindustrie ist nur noch klein in Hollywood, jedoch strömen immer noch viele Touristen aus allen Ländern hierher. Der Walk of Fame war für Flora eine besondere Herausforderung, denn sie wollte alle Namen lesen. Insgesamt sind es über 2400, dass war auch für sie zuviel. Als Trost hatte Flora noch ein überraschendes Date mit Shrek, was ihr auch gefiel. Floras Bruder schickte uns dann per Mail einen “besonderen” Stern, welcher wir natürlich unten auch als Bild zeigen (Superstar Florije Thaqi).
In Los Angeles gibt es nur wenige Campgrounds. Wir durften in Manhatten Beach übernachten, einem besseren Vorort an der Küste. Hier fanden wir eine Cafeteria mit “richtigem ” Café. Das ist sehr selten in den USA, hat uns sehr geschmeckt! Genug von der Riesenstadt, fuhren wir auf dem Highway Richtung San Diego weiter…

 

4 thoughts on “September 2012: Western USA

  1. Hallöle, genau das han ich au alles gseh, isch scho gewaltig und sooo schööön! Ez isch dänn sicher scho bald Mexiko uf em Programm oder??? Bi eus isch halt immer no wie einst im Mai. Endi Oktober isch wiedermal Oktoberfest i dä Rithalle, das sind eusi High Lights….. Wünsch eu witerhin e gueti Reis.
    Grüessli Fränzi

  2. Oj halle shume fotot e bukra , secila ma e buker se tjt, edhe vendet .. I mean USA the state that everybody would like to visit. Te fala kaloni sa ma buker !!

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